Gorleben 2010

                                          

Kind-und Kegel-Kundgebung in Dannenberg

 

Niemand will den Atommüll haben, niemand weiß, wo und wie er sicher gelagert werden kann. Trotzdem will die CDU/FDP-Regierung ohne Not die Laufzeit der AKWs verlängern und unser Bundesland bekommt den Atommüll. Nur Gorleben soll erkundet werden, obwohl es sich dabei – wie bei Asse II – um einen Salzstock handelt. Die Atommülllagerung in Salz wird von etlichen Ländern als nicht geeignet strikt abgelehnt. Außerdem wird im Verbands- und Standortauswahlgesetz eindeutig geregelt:: „Ziel des Standortauswahlverfahrens ist es, durch vergleichende Untersuchungen den bestmöglichen Standort für eine Anlage zur Endlagerung aller Arten radioaktiver Abfälle zu finden.“ Bayern und Baden Württemberg, wo der meiste Atommüll produziert wird, weigern sich strikt, überhaupt Untersuchungen auf ihrem Gebiet vornehmen zu lassen.

Im November 2010 werden die Castoren wieder durch unser Bundesland nach Gorleben rollen. Am 6.11.10 – ein paar Tage vor dem Eintreffen des Castors  fand eine Familienkundgebung mit „Kind und Kegel“ in Dannenberg statt, an der auch die BASA mit einem vollbesetzten Bus teilgenommen hat.