Archiv für die Kategorie 'Archiv'

21. Aug 2013


BASA ruft zur Teilnahme an der Menschenkette in Braunschweig-Thune auf

Veröffentlicht um 21:34 Uhr unter Archiv

atomalarm-banner-1Am Samstag, 14. September wird die BASA (BürgerAktionSichereAsse) gemeinsam mit der BISS (Bürgerinitiative Strahlenschutz) und vielen anderen Initiativen  gegen die Erweiterungspläne  von Eckert & Ziegler, GE Healthcare und Buchler, die radioaktive Stoffe mitten im Stadtgebiet  be- und verarbeiten, in Braunschweig-Thune protestieren.

Die Firma Eckert & Ziegler  will den Betriebsteil zur Be- und Verarbeitung von Atommüll massiv erweitern. Sie bewirbt europaweit dieses Geschäftsfeld, das zum Beispiel auch die Konditionierung von radioaktiv belasteten Materialien aus stillgelegten Atomkraftwerken beinhaltet. Schon heute strahlt das dort gelagerte Inventar zwei- bis dreimal so stark wie alles, was in der Asse liegt. Die aktuelle Genehmigung erlaubt sogar das 300-fache dessen. Bereits seit Jahren werden am Zaun des Firmengeländes im bundesdeutschen Vergleich die höchsten  Strahlungsemissionen festgestellt.

Behörden und Stadtverwaltung sind nicht willens, die Erweiterung zu verhindern und Prioritäten für eine Wohnbebauung gegenüber industrieller Nutzung zu setzen. Daher wollen wir sowohl durch die Menschenkette als auch durch die parallel laufende Unterschriftenaktion unter dem Motto ‚Keine Atomanlagen neben Wohnhäusern und Schulen!‘ dazu beitragen, dass diese Pläne verhindert werden. Weiterlesen »

08. Jul 2013


7. “Nacht am Schacht” am 31.08.2013

Veröffentlicht um 05:04 Uhr unter Archiv

Anders als in den Vorjahren findet die Veranstaltung nicht auf dem Parkplatz direkt vor dem Asse–Schacht statt, sondern auf dem Parkplatz vor dem Freibad in Remlingen. Den Auftakt bildet um 15 Uhr eine Podiumsdiskussion in der Aula der Schule in Remlingen zu den Themen Atomenergie und Energiewende mit den Bundestagskandidaten des Bundestagswahlkreises Salzgitter–Wolfenbüttel. Daran schließt sich ein Familienfest auf dem Parkplatz vor dem Freibad in Remlingen an. Zum abwechslungsreichen Programm gehört u.a. auch ein Markt der Möglichkeiten und ab 21 Uhr Live-Musik.

07. Jul 2013


Keine Atomfabriken in Wohngebieten

Veröffentlicht um 07:03 Uhr unter Archiv

atomalarm-banner-1Unter dem Motto ‚Keine Atomfabriken in Wohngebieten‘ unterstützt die BASA den Aktionstag der BISS rund um Eckert&Ziegler am Samstag, 14.September (eine Woche vor der Bundestagswahl) und ruft zur Teilnahme insbesondere aus der Asseregion auf. Wie und in welcher sich die BASA genau an diesem Tag beteiligen will, wird ab August hier zu lesen sein.

Wohnen ● stadt ● Atomanlagen

Der Betrieb von Atomanlagen im Stadtgebiet ist unverantwortlich! In Braunschweig befindet sich der Firmenkomplex von Eckert & Ziegler, GE Healthcare und Buchler neben Wohnhäusern und Schulen. Die Firmen und ihre Vorläufer bauten ihre Geschäftsfelder, die sich um die Be- und Verarbeitung radioaktiver Stoffe drehen, stetig aus. Jetzt soll die Annahme und Verarbeitung von Atommüll noch massiv intensiviert werden.
Schon heute strahlt das dort gelagerte Inventar zwei- bis dreimal so stark wie alles, was in der Asse liegt. Weiterlesen »

06. Jul 2013


Mit Rad und Tat gegen AKW Grohnde

Veröffentlicht um 05:33 Uhr unter Archiv

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Mit Aktionen und landespolitischen Gesprächen geht die Auseinandersetzung um das AKW-Grohndeweiter. Am Wochenende 6. – 8. September findet dann eine (Fahrrad-) Sternfahrt zum AKW Grohnde statt, wo es am Samstag, dem 7. September ab 15.00 Uhr Protest, Kultur und ein Camp geben soll. Weitere Infos demnächst hier sowie bei Steffi Schlensog schlensog(ätt)ag-schacht-konrad.de und natürlich hier: www.grohnde-kampagne.de

10. Jun 2013


22.-23.06.13 Standortkonferenz zu Schacht Konrad in Salzgitter- Bleckenstedt

Veröffentlicht um 22:48 Uhr unter Archiv

Standortkonferenz 2013Schacht KONRAD – Problem statt Lösung

Schacht KONRAD wird zurzeit zu einem Lager für Atommüll ausgebaut. Bisherige Kosten fast 1,5 Mrd. Euro. Doch je weiter die Bauarbeiten voranschreiten, desto mehr Probleme ergeben sich. Statt 2014 soll das Lager frühestens 2021 in Betrieb gehen. Die Kosten explodieren. Statt der ursprünglich veranschlagten 900 Mio. Euro soll allein der Umbau mindestens 2,2 Mrd. Euro kosten.
Das hat Folgen für die Zwischenlagerstandorte, deren Genehmigungen in den nächsten Jahren auslaufen und die nicht wissen, wie es mit dem Atommüll weitergeht.
Nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik wäre KONRAD niemals genehmigt worden. Dennoch klammern sich Atomindustrie und Politik beharrlich an diesen Standort, weil er ihr einziger rechtlich abgesicherter Notnagel im Atommülldesaster ist.Damit nicht immer höhere Kosten zu immer größeren mehr Sachzwängen führt, muss der Ausbau von Schacht KONRAD sofort gestoppt werden! Die Hinhaltetaktik und Täuschungsmanöver für die Zwischenlagerstandorte müssen gestoppt werden!
Ziel der Standortkonferenz KONRAD ist es, Wissenschaftler, Engagierte und interessierte Menschen aus der Region, aus Gewerkschaft, Landwirtschaft und Umweltverbänden und insbesondere auch von Atommüllstandorten, die auf die Fertigstellung von KONRAD warten, zusammenzuführen, um sich vor Ort über den neusten Stand der Risiken und Probleme zu informieren, zu diskutieren und gemeinsam Strategien zu entwickeln.

Hier gibt es das Programm, Flyer, Anreise
Anmeldung

7 Gründe gegen Konrad

 

09. Jun 2013


Asse II: Notfallplanung und Rückholung auf Kollisionskurs?

Veröffentlicht um 21:40 Uhr unter Archiv

In seinem Vortrag am 19.6. im Herrenhaus in Sickte zog Dr. Hoffmann, wissenschaftlicher Berater der Asse 2-Begleitgruppe, eine erste persönliche Bilanz über die Entwicklung an der Asse in den letzten vier Jahren. In seinem dreiteiligen Vortrag gab der Referent zunächst einen kurz gefassten Rückblick auf  das Geschehen an der Asse von 1978 (Beendung der Einlagerung von Atommüll) bis heute.
Also alles paletti an der Asse? Im zweiten Teil seines Vortrags ging Dr. Hoffmann auf die Notfallplanung ein, also jene Maßnahmen zur Stabilisierung des Bergwerks für den sicheren Weiterbetrieb der Anlage und den Fall eines nicht beherrschbaren Wassereinbruchs. Dazu gehören die Firstspaltverfüllungen in den Kammern, die Verfüllung der Nebenabbaue, um das Bergwerk zu stabilisieren. Diese Maßnahmen führten auch zu ersten nachweislichen Erfolgen. Nun jedoch plant das BfS auch die Verschließung der Sohlen in 750- und 725 Metern Tiefe, sodass eine Rückholung der dort liegenden Fässer – es handelt sich um den Hauptanteil der leicht radioaktiven Fässer – nur von oben von der 700-Meter-Sohle oder über eine vollständige Neuauffahrung der Zugangsstrecken möglich ist.  Welche Folgen sich aus dieser Verschließung für die Rückholung ergeben, ist nicht abzuschätzen: Weder gibt es präzise Vorstellungen wie die Rückholung von oben erfolgen soll, noch scheint man sich Gedanken darüber zu machen, wie man die betroffenen Kammern vor dem Laugenzufluss von oben als auch von der Seite her schützen und durch welche Beobachtungsmaßnahmen der Zustand der Kammern selbst und der Fässer in den Kammern verfolgt werden kann. „Bedeutet die Verschließung dieser Sohlen im Rahmen der Notfallmaßnahmen nicht die Beendigung der Rückholung, bevor man mit der Rückholung überhaupt begonnen hat?“ war daher eine kritische Frage aus dem Publikum.
Die Frage, ob das BfS eigentlich ernsthaft die Rückholung anstrebt, stellt sich auch, wenn man die Zeitplanung für die Rückholung betrachtet: Weiterlesen »

04. Apr 2013


Wir fahren nach Brokdorf

Veröffentlicht um 23:10 Uhr unter Archiv

 Protest_Kulturmeile_Brokdorf_2013_hia225o027. Tschernobyl-Jahrestag – Protest-und Kulturmeile am AKW Brokdorf ab 5 vor 12 Uhr am Sonntag, 21. April 2013

27 Jahre Tschernobyl heißt leider auch 27 Jahre Brokdorf, denn das Atomkraftwerk an der Unterelbe ging tatsächlich noch nach der schrecklichen Atomkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 in Betrieb. Gegen den erbitterten Widerstand der Bevölkerung. Heute gehört Brokdorf zu denjenigen Altmeilern, die vom sog. „Atomausstieg“ in 2011 „profitierten“; es bekam eine Laufzeitverlängerung bis 2021. Die Region Braunschweiger Land verbindet eine ganz besondere Geschichte mit Brokdorf, denn das bis heute nicht in Betrieb gegangene Atommülllager Schacht KONRAD galt bei der Baugenehmigung Brokdorfs als sogenannter „Entsorgungsnachweis“ für den ewig strahlenden Müll.
Heute – über 30 Jahre später – ist Schacht KONRAD immer noch weit davon entfernt, Atommüll aufnehmen zu können, geeignet wird es dafür niemals sein. Deshalb werden wir uns an den Demonstrationen zum Tschernobyl-Jahrestag mit einer ganz besonderen Aktionsform beteiligen: Unter dem Motto „Annahme verweigert – back to sender“ werden wir symbolische Atommüllfässer von Salzgitter nach Brokdorf bringen und sie dem Betreiber vor die Tür stellen. Es gibt kein sicheres „Endlager“, Atomkraftwerke abschalten! Jetzt!!!
Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad hat einen Bus gechartert. Wir unterstützen diesen Aufruf, gemeinsam am Sonntag, 21. April zur Demonstration nach Brokdorf zu fahren. Weiterlesen »

10. Mrz 2013


Katastropheneinsatzplan am 9.3. in Groß Düngen

Veröffentlicht um 22:49 Uhr unter Archiv

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Schließen Sie die Türen und die Fenster dicht.                           
Vergessen Sie die anderen Öffnungen nicht.
Stellen Sie die Be- und Entlüftung ab.
Gehn Sie nicht mehr auf die Straße hinab.
Dann vermeiden Sie den Kontakt mit dem Tod,
der durch radioaktive Verseuchung droht.

Es besteht kein Grund zur Aufregung,
alle Maßnahmen zur Beseitigung
der Störung und ihrer Folgen sind schon im Gange –
bleiben Sie ruhig – es dauert nicht lange.

Dieses Lied von Gerd Schinkel  entstand in den 70er Jahren nach einer ernst gemeinten Vorlage aus dem Kernforschungszentrum Karlsruhe-Leopoldshafen und hat leider immer noch Gültigkeit. (http://gerdschinkel.jimdo.com/katastropheneinsatzplan/)  Es beeindruckte die Teilnehmer an der Dekontaminierungsstation in Groß Düngen. Diese wurde von den Weiterlesen »

06. Mrz 2013


Stell dir vor… Jodtabletten müssten eingenommen werden!

Veröffentlicht um 17:22 Uhr unter Archiv

421837_215784165230078_208444239_nStell Dir vor . . . .

 

Mit der Projektion eines Risses auf die Reaktorkuppel des AKW Grohnde haben wir am gestrigen Dienstag, dem 5. März um 19.00 Uhr  ein Katastrophen-Szenario begonnen, das zeigen soll, wie sich eine große Reaktorkatastrophe entwickeln kann. Bitte bleiben Sie ruhig …und lesen Sie hier weiter…….http://www.grohnde-kampagne.de/

03. Mrz 2013


2 Jahre Fukushima – Aktionskette ums AKW Grohnde

Veröffentlicht um 23:01 Uhr unter Archiv

Stell Dir vor…..

JMbiPM7OH84-tlsJWAbXUofWLmUSw1--LzYJokCctcw     ….. im Atomkraftwerk Grohnde findet eine Kernschmelze wie in Fukushima statt und es kommt über viele Tage zu einer vergleichbaren Freisetzung. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat festgestellt, dass in einem solchen Fall noch in 170 km Entfernung katastrophale Folgen auftreten. Die letzte Katastrophen-Schutzübung (10.11.2012) bezog sich auf gerade mal zwei Landkreise. Braunschweig liegt in Hauptwindrichtung ca. 80 km von Grohnde entfernt.
Glücklicherweise ist dies bisher nur fiktiv…anläßlich der bundesweiten Demonstrationen zum 2. Fukushima-Jahrestag übernimmt die BASA im Rahmen der Grohnde -Kampagne einen Aktionspunkt auf der 40 km Strecke rund ums AKW Grohnde und zwar in Groß Düngen/ Anreise per Bus 9.30 Sickte, 10.00 Wolfenbüttel.  Am Samstag 9.3. werden wir  dort eine Dekontaminierungsstation aufbauen und um 12.05 vor dem Einkaufszentrum NP, auf dem Fußweg an der B243/ Hildesheimerstr. / Kreuzung Wiedhof Einwohner und Einwohnerinnen auf erhöhte Strahlenwerte untersuchen und dekontaminieren. Vor dem Zelt mit den entsprechenden Einrichtungen werden  Menschen mit ihren wenigen Halbseligkeiten in einer langen Schlange stehen. In ihre Wohnungen können sie nicht mehr zurück. Wer sich spontan als Flüchtender mit oder ohne Koffer, in Hausschuhen, Bademantel, o. Arzt einreihen will, ist herzlich willkommen.

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