Monatsarchiv für Mai 2014

29. Mai 2014


Asse-Fonds – Wir lassen uns unseren Widerstand nicht abkaufen

Veröffentlicht um 00:12 Uhr unter Archiv

Wir lassen uns unseren Widerstand nicht abkaufen – Kein Nachteilsausgleich für die Asse – Mit dem RAUSHOLEN endlich  anfangen!

Kein Geld kann das aufwiegen, was an Schäden hier in der Region durch das ‚Versuchendlager‘ Asse entstanden ist und entstehen wird – ein Vergleich mit dem Artikel über das erkaufte‘ Endlager in Bure‘ liegt doch sehr nahe http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-05/Endlager-Frankreich

Was dieser Fonds bewirken soll, liegt auf der Hand. Er soll Akzeptanz schaffen. Auch  AKW-Standorte haben zunächst tolle Schwimmbäder und andere Geschenke bekommen. Doch während dort zusätzlich hohe Gewerbesteuereinnahmen locken, bekommt ein Atommüllstandort wie die Asse nur den bereits eingelagerten radioaktiven und chemo-toxischen  Müll und die Gefahren, die eine nicht rückholbare Einlagerung von Atommüll mit sich bringt. Kein Vermögen kann ein marodes Bergwerk sicherer machen. Kein Kompetenzzentrum wird die Rückholung beschleunigen – ganz im Gegenteil – die Ansiedlung  von Firmen mit Kompetenzen im kerntechnischen Bereich liegen nahe – soll das eine Einladung für die Braunschweiger  Firma Eckert&Ziegler sein?

 

 

 

28. Mai 2014


Immer neue technische Probleme im AKW Grohnde

Veröffentlicht um 23:05 Uhr unter Archiv

IMG_8029-1 KopieAnlässlich einer Routineabschaltung im AKW Grohnde wird der Ausfall des Generators festgestellt –  Totalschaden. Bei der anschließenden Revision wird nach und nach festgestellt, dass neun von insgesamt 132 Drosselkörpern im Reaktor gebrochen sind. Diese sind für den Kühlkreislauf an den Brennelementen wichtig.
Während der Bertreiber Eon die Drosselkörper als nicht sicherheitsrelevant bezeichnet, fordern AKW-Gegner, dass unabhängige Experten vor Ort überprüfen müssen, was von Eons Beschwichtigungsversuchen zu halten ist. Einhellige Meinung der AKW-Gegner: ‚ Die Sicherheit muss unbedingt Vorrang vor den ökonomischen Interessen der Betreiber haben‘ – dies insbesondere im Hinblick auf die derzeitige Diskussion um die ‚Atom Bad Bank‘.
Drosselkörper werden auch in anderen deutschen AKW eingesetzt – Grohnde ist also kein Einzelfall. Eine Überprüfung aller Drosselkörper in allen AKW ist zwingend erforderlich!
Immerhin will der niedersächsische Umweltminister Wenzel einen unabhängigen Gutachter einsetzten, der die Sicherheit des AKW Grohnde unter die Lupe nehmen soll, ergab ein Gespräch im NMU diese Woche mit  Vertretern von Eon. Außerdem sollen alle Drosselkörper ersetzt werden. Wann genau Grohnde wieder in Betrieb genommen werden soll  stehe noch nicht fest.
Laut taz reagiert auch die  Börse. So geben Analysten der französischen Großbank Société Générale unter ausdrücklichem Verweis auf die Probleme in Grohnde eine Verkaufsempfehlung für E.on-Aktien……
Im Vorfeld dazu ist bereits eine Unterschriftensammlung zur Stilllegung des AKW Grohnde angelaufen –hier kann online unterschrieben werden oder Unterschriftenlisten heruntergeladen werden.

Wir verstärken unseren Widerstand gegen den Weiterbetrieb des AKW Grohnde: Am Samstag 14.06.14 wird in Hannover eine Demo zur endgültigen Stilllegung des AKW Grohnde stattfinden. Weitere Infos folgen hier oder unter Grohnde-Kampagne.

16. Mai 2014


Unterschriftensammlung Atomkraftwerk Grohnde sofort stilllegen !

Veröffentlicht um 20:53 Uhr unter Archiv

Nachdem im AKW Grohnde Ende April ein erheblicher Generatorschaden festgestellt wurde, sind jetzt bei weiteren Untersuchungen auch Probleme im nuklearen Teil der Anlage festgestellt worden: Im Reaktordruckbehälter des AKW wurden Fremdkörper entdeckt.„Das bestätigt unsere Forderung an den Niedersächsischen Umweltminister Wenzel, eine umfassenden Sicherheits­überprüfung der gesamten Anlage zu veranlassen“, erklärt Peter Dickel für die Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten. Für die nächste Zeit kündigen die AKW-GegnerInnen weitere Proteste an und bereits an diesem Wochenende beginnt eine Atomkraftwerk-Grohnde-stilllegen !
Mißtrauisch mache die KritikerInnen auch, dass der Niedersächsische Umweltminister Wenzel wohl einen Tag nach einem ausführlichen Informationsgespräch im AKW Grohnde informierte wurde. Scheute sich der Atomkonzern gravierende technische Schäden im Nuklearbereich mit dem zuständigen Minister direkt zu erörtern ? – Die Zuverlässigkeit des Betreibers gerät weiter in Misskredit. Ein Abschaltung des Atomkraftwerkes wird immer unausweichlicher.
weitere Infos hier: