07. Mrz 2014


Die Katastrophe geht weiter

Veröffentlicht um 19:52 Uhr unter Archiv

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Mahnwache und Kundgebung zum 3. Fukushima-Jahrestag

Am 11. März jährt sich die Fukushima-Katastrophe zum drittem Mal. 2012 haben wir zum Fukushima Jahrestag eine Lichterkette durch das ganze Braun­schweiger Land durchge­führt, 2013 eine Katastrophensimulation rund um das AKW Grohnde. 2014 wollen wir mit einer Mahnwache und Kundgebung vor dem Braunschwei­ger Rathaus der Opfer geden­ken und Konsequenzen fordern:

In Japan geht die Fukushima-Katastrophe weiter – und solange noch Atomkraftwerke laufen, kann jederzeit irgendwo auf der Welt die nächste Katastrophe passie­ren. In Deutschland ist ein Atomausstieg beschlossen. Aber 9 Atom­kraftwerke laufen weiter. Und völlig ungelöst bleibt das Problem mit dem Atommüll.

Wir erinnern uns an das Erschrecken, als in Tschernobyl 1986 unerwartet die schlimmste und unvorstellbare Atomkatastrophe passierte. Und wir erinnern uns an unser Erschrecken, als 2011 in Fukushima eine noch sehr viel schlimmere Katastrophe in einem hochindustriellen Land stattfand.

2012 haben wir zum Fukushima Jahrestag eine Lichterkette durch das ganze Braunschweiger Land durchgeführt, 2013 eine Katastrophensimulation rund um das AKW Grohnde. 2014 wollen wir mit einer Mahnwache und Kundgebung vor dem Braunschwei­ger Rathaus der Opfer gedenken und Konsequenzen fordern:

  • Abschaltung aller Atomkraftwerke
  • Verschärfung der Sicherheitsanforderungen an alle noch laufenden Atomanlagen
  • dem unbedingten, sozialverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien dürfen keine Hindernisse in den Weg gelegt werden.

u.a. mit:

Dr. Hiroomi Fukuzawa (Sayonara Nukes Berlin)
Helmut Jäger (Fa. Solvis)
Peter Meyer (Bürgerinitiative Strahlenschutz)
Peter Dickel (Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD)