12. Feb 2013


9. März 2013 – um das AKW Grohnde Aktions- und Menschenkette

Veröffentlicht um 22:17 Uhr unter Archiv

header aAus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages rufen wir für Samstag, den 09. März 2013 zu einer Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk Grohnde auf. Mit vielen Aktionen und Menschen wollen wir im Abstand von etwa 40 km vom Reaktor zeigen, welches Ausmaß eine Katastrophe wie Fukushima in Deutschland haben könnte. Wir fordern die Stilllegung der noch laufenden Atomanlagen.
Stell Dir vor im Atomkraftwerk Grohnde findet eine Kernschmelze wie in Fukushima statt und es kommt über viele Tage zu einer vergleichbaren Freisetzung. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat festgestellt, dass in einem solchen Fall noch in 170 km Entfernung katastrophale Folgen auftreten. Die letzte Katastrophen-Schutzübung (10.11.2012) bezog sich auf gerade mal zwei Landkreise. Mit einer großen, norddeutschen Aktion zum 2. Fukushima-Jahrestag wollen wir zeigen, welches Ausmaß eine solche Katastrophe wirklich haben wird.
Die Idee Das Braunschweiger Land übernimmt eine Teilstrecke auf dem 40km Radius um das AKW Grohnde. Entlang der Strecke von Sarstedt über Hildesheim bis Bad Gandersheim, wollen wir an möglichst vielen Orten örtliche und regionale Aktionen initiieren. So entsteht eine Aktionskette, die möglichst geschlossen sein soll. Je mehr örtliche Aktionen entlang dieser Kette stattfinden, umso deutlicher wird das Szenario eines Katastrophengebietes.
Menschen bewegen sich aus dem Katastrophengebiet zur Kette oder kommen zur Unterstützung von außen dazu und können sich überall zwischen den Aktionen einreihen. Wir freuen uns über weitere Einzelpersonen und Gruppen, die einen Strecken-Punkt betreuen.
Wie können die örtlichen Aktionen aussehen? Wie die örtlichen Aktionen aussehen, entscheiden die örtlichen Akteure selbst. Vom öffentlichen Spaziergang an der Strecke, einer Mahnwache, Atommüll-Fässer aufstellen oder eine Kundgebung durchführen, ein Posaunenkonzert, Straßentheater, usw. vieles ist vorstellbar. Das ganze Gebiet wird abgesperrt – Lautsprecherwagen informieren – Errichtung von Dekontaminationsstation(en) – Trecker reihen sich ein mit Lebensmitteln, die ausgemessen werden müssen, u.v.a.m. Wir freuen uns auf weitere Ideen und Menschen, die sie umsetzen. Die Aktionen sollten erkennbar sein und werden von uns in eine öffentliche Karte eingetragen (Anmeldung erbeten).
Was kann jeder (Gruppen, Organisationen, Einzelpersonen) tun?
1. Aufruf unterstützen (und möglichst für die Durchführung spenden).
2. Sich an einer schon geplanten Aktion beteiligen.
3. Selbst, möglichst gemeinsam mit anderen örtlich oder regional eine eigene Aktion vorbereiten. Dazu kann es sinnvoll sein, sich örtliche oder regional zu treffen.
Info-Telefon: 0151-56 59 14 47 Info-eMail: info@grohnde-kampagne.de
Spendenkonto:
AG Schacht Konrad e.V. – Stichwort: Grohnde
Kto. Nr. 378752308 |Postbank Hannover | BLZ 250 100 30
Regionalkontakt:
Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.
Steffi Schlensog – 0176-25185263