15. Feb 2013


2. März Katastrophenübung auf dem Schlossplatz

Veröffentlicht um 19:21 Uhr unter Archiv

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Stellt Euch vor, im Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln findet eine Kernschmelze wie in Fukushima statt und es kommt über viele Tage zu einer vergleichbaren Freisetzung. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat festgestellt, dass in einem solchen Fall noch in 170 km Entfernung katastrophale Folgen auftreten. Braunschweig liegt in Hauptwind-richtung ca. 80 km von Grohnde entfernt. Der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken ist nach wie vor unverantwortlich und nicht hinnehmbar. Darum soll am 9. März zum zweiten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima eine gigantische Aktions- und Menschenkette auf 350 km Länge um das AKW Grohnde ein klares Zeichen des Protestes setzen. Dafür wird jede Unterstützung – also auch Deine / Eure – benötigt. Auf der Seite http://www.grohnde-kampagne.de ist alles zur Aktions- und Menschenkette beschrieben.
Genau eine Woche vor dem 9.3. soll auf dem Schlossplatz in Braun-schweig eine publikumswirksame Katastrophenübung inszeniert werden, um einen Vorgeschmack auf die Aktions- und Menschenkette zu bieten und um sie zu bewerben.
Samstag, 2. März 2013 von 12:05 – 12:50 Uhr Schlossplatz (Bohlweg) Braunschweig
Messtrupps mit Strahlenschutzanzügen und Geigerzählern untersuchen die Menschen aus der Evakuierungszone Braunschweig und geleiten sie zum Dekontaminationszelt. Es werden noch Strahlenschützer und Strahlenschützerinnen sowie Flüchtlinge gesucht, die sich an der Übung beteiligen. Alternativ ist die Beteiligung als Flüchtling auch ganz einfach: Bitte einen kleinen Koffer oder etwas ähnliches mitbringen und in die Schlange vor dem Dekontaminationszelt einreihen. Natürlich sind auch alle, die sich ohne Schutzanzug oder Koffer zum Schlossplatz begeben, sehr willkommen. Bitte diesen Aufruf per Mail, Facebook, Telefon und am Küchentisch verbreiten!