17. Mai 2012


Merkels letztes Aufgebot?

Veröffentlicht um 20:22 Uhr unter Archiv

Muttis ‚Liebling’ wurde knall auf Fall kaltgestellt.

Nicht nur die Energiewende ist unter Röttgen nicht vorangekommen, mehr als wohlklingende Reden hatte der geschasste Umweltminister für die besorgten Anwohner der Asse bei seinem ersten und einzigen Besuch in der Asse nicht mitgebracht. Seine am 12. März gemachten Versprechungen, dass binnen zwei Monaten ein Generalplan für die Räumung der Asse vorliegen solle, blieben, wie so oft, lediglich leere Versprechungen. Auch zwei Monate nach diesem Besuch können wir keinerlei Umsetzung der mündlich getätigten Zusagen feststellen.

Das Umweltministerium hält noch immer an seiner Position von Anfang 2010 fest, erst sei eine Faktenerhebung vorzunehmen und der Zustand der Atommüll-Gebinde zu erkunden, bevor die Rückholung detailliert geplant und organisiert wird.

Nun wird Röttgens Nachfolger, Herr Altmaier beweisen müssen, dass der Bundesregierung tatsächlich die Räumung der Asse und die Energiewende so wichtig wie immer verkündet ist. 

Unabhängig wer den Posten des Bundesumweltministers ausfüllt –am Ende liegt die Verantwortung immer bei der Kanzlerin.

Und wir bleiben bei unserer Forderung:

 „Atomkraftwerke aus – Atommüll aus der Asse raus!“