12. Sep 2011


Anti-AKW-Herbstkonferenz 2011

Veröffentlicht um 21:12 Uhr unter Archiv

 

 

Anti-AKW-Herbstkonferenz 2011 / anschließend  Demo in Grohnde

 Freitag, 30. September – Sonntag, 2. Oktober in Göttingen 

  

Hunderttausende sind in den letzten Jahren auf die Straße gegangen und haben gegen Atomenergie und für eine grundlegende Energiewende gestritten. Nach Fukushima hat die Bundesregierung darauf medial spektakulär reagiert, acht Reaktoren sofort stillgelegt und vom Bundestag ein Energiepaket „Atomausstieg und Energiewende” beschließen lassen. Tatsächlich hat sie damit jedoch nur die zuvor selbst beschlossenen Laufzeitverlängerungen weitgehend zurückgenommen. Andere Reaktoren laufen dafür länger. Und weiter wird Atommüll produziert, arbeiten Atomfabriken, wird Uran abgebaut. Die energiepolitisch Rahmendaten, die die Bundesregierung im Sommer 2011 für ihre „Energiewende” zugrunde legt, sind eben die, die sie Anfang September 2010 in Geheimgesprächen mit den Stromkonzernen verhandelt hat. Von Beschleunigung keine Spur.
Den Atomausstieg begleiten, beschleunigen oder überhaupt erst durchsetzen ? 

Viele Aktive fühlen sich jetzt an die Stimmung erinnert, die der Atompakt der rot/grünen Bundesregierung 2000 mit den Atom-Konzernen auslöste. Aber vieles ist auch anders: Mehr Menschen und Gruppen als je zuvor beschäftigen sich auch nach der Wende der Bundespolitik allerorten mit Atomenergie. Oft mit örtlichen Aspekten und Aktionen. Oft in Verbindung mit anderen Fragen und Themen: örtliche und regionale Energiekonzepte, Kohle und CCS, Klima und vieles mehr. Und: Auch international wächst nach Fukushima der Druck gegen Atomenergie. Wir laden alle Interessierten ein , die Herbstkonferenz zu nutzen, um die Entwicklung zu bilanzieren, über Ziele, Wege und Bündnisse für das weitere Vorgehen zuberaten und konkrete Projekte und Aktionen zu verabreden. Daneben gibt Möglichkeiten zu Erfahrungsaustausch und Information. Einladung zur Konferenz als pdf 
 Die  Abschluß-Pressekonferenz findet am Sonntag um 14.00 Uhr vor dem AKW Grohnde statt. Alle TeilnehmerInnen der Konferenz sind eingeladen, sich an der dort stattfindenden Demonstration und ggfs. auch der anschließenden 24-stündigen Mahnwache zu beteiligen. Das ist vielleicht beschwerlich, macht aber unmissverständlichdeutlich, dass unseren Worten immer auch Taten folgen.

Wegen des Beschlusses der Bundesregierung soll das AKW Grohnde noch 10 Jahre lang laufen, d.h. noch 5 Jahre, als unter rot-grün 2001 vorgesehen. Außerdem sollen noch weiter gefährliche plutoniumhaltige MOX-Brennelementen geliefert werden, soll das AKW Grohnde in zehn Jahren noch 400 Tonnen hochradioaktiven Atommüll produzieren, obwohl das Atommüllproblem ungelöst ist.
Deshalb rufen Anti-Atom-Gruppen aus dem Umkreis des AKW Grohnde am Sonntag, 2. Oktober zur Demo ab 14 Uhr, Bahnhof Emmerthal zum AKW auf, mit Kundgebung vor dem AKW und anschließender 24- Stunden-Dauermahnwache und Sleep in vor dem AKW-Toren bis Montagmittag (3.10. ist ein Feiertag!) auf.
Anreise zur Demonstration am AKW Grohnde am 2.1 0. mit der Bahn aus Braunschweig
 

  • Abfahrt Braunschweig Hbf um 1 1 :20 Uhr von Gleis 5 (RE 4878)
  • Umsteigen in Hannover

Ankunft Hannover Hbf um 1 2:05 Uhr auf Gleis 1 2

Umsteigezeit 50 Min.

  • S-Bahn nach Emmerthal (Richtung: Paderborn Hbf)

Abfahrt Hannover Hbf um 1 2:55 Uhr von Gleis 1 (S 5)

  • Ankunft Emmerthal um 1 3:49 Uhr

Die Demonstration beginnt um 1 4 Uhr am Bahnhof in Emmerthal

Rückfahrt:

S-Bahn ab Emmerthal (Richtung Hannover)

z.B. um 1 6:1 0 Uhr, 1 7:1 3 Uhr, 1 8:1 0 Uhr oder 1 9:1 3 Uhr

Fahrt mit Niedersachsen-Ticket für 5 Personen kostet 37, – €